Omaha Hold’em – Omaha Poker

Omaha Hold’em – Omaha Poker

Wer die Bezeichnung Omaha hört und bislang mit Poker nichts zu tun hatte, wird womöglich an die größte Stadt im US-Bundesstaat Nebraska denken, oder an den Indianerstamm, nach dem diese Stadt benannt ist. Alle diejenigen, die schon mal in irgendeiner Form mit dem Pokerspiel in Berührung gekommen sind wissen, dass sich hinter diesem Namen eine Pokervariante verbirgt, die nach Texas Hold’em wohl die bekannteste weltweit ist.
Seit 1983 hat Omaha Hold’em einen festen Platz bei den Turnieren der WSOP.

Die Ähnlichkeiten zwischen Texas Hold’em und Omaha fallen sofort auf. Beide Pokervarianten folgen demselben Spielablauf. Wie Texas Hold’em ist auch Omaha ein Boardspiel mit insgesamt 5 Gemeinschaftskarten, dem Flop, Turn und River. Der große Unterschied besteht in der Anzahl der Pocket Cards. Beim Omaha Poker sind es vier Handkarten, von denen zwei und zwar genau zwei Karten und genau drei Karten der Gemeinschaftskarten zur Bildung der besten Hand genutzt werden müssen.

Damit ist die Starthand 2 2 2 2 die schlechteste aller möglichen Starthände ist, weil man genau über ein Paar Zweien ohne Verbesserungsmöglichkeiten verfügt, ob man nun will oder nicht.

Am anderen Ende befinden sich die Asse. Vier davon sehen gut aus, A A A aber da man nur zwei Karten, also zwei Asse nur verwenden darf, macht die Hand schon nach dem ersten Blick gar nicht mehr so viel her.

Ein weiterer, ganz entscheidender Unterschied zu Texas Hold’em ist, dass sich aufgrund der höheren Anzahl der Startkarten (4) natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten zur Bildung einer guten Hand ergeben. Auch bietet Omaha mehr Möglichkeiten für Draws. Omaha Hold’em wird in den Varianten Limit, No-Limit und Pot-Limit gespielt.

Fast noch wichtiger als bei Texas Hold’em ist die Bewertung der Starthände. Vorzugsweise sollten nur solche Hände gespielt werden, die untereinander in einen  Zusammenhang gebracht werden können und mit denen sich gute Kombinationen bilden lassen.

Als das beste Blatt wird allgemein A A K K genannt. Die Gründe sind offensichtlich. Manche Spieler bevorzugen allerdings Starthände, die mehr Raum für Straight-Draws bieten: z.B.:

A A Q J oder A J 10 9

Ganz anders als beim Texas Hold’em gibt es beim Omaha Hold’em fast immer gute bis sehr gute Hände, wenn alle Boardkarten bis zum River aufgedeckt werden. Wenn drei gleichfarbige Karten auf dem Board liegen, kann man mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass ein Spieler am Tisch einen Flush hält. Hat man selbst zwei zum Board passende Karten auf der Hand, muss man immer deamit rechnen, dass einer der Mitspieler einen höheren Flush hat. Liegt auf dem Board ein Paar, kann man davon ausgehen, dass irgendwo ein Full House darauf wartet, aufgedeckt zu werden.